Mit Aspergill und Turibulum

messdienereinfuehrung 2015 01 kompSeit dem zweiten  vatikanischen Konzil ist die Heilige Messe nicht mehr nur Sache der Priester, sondern der gesamten Gemeinde, die sich durch die MessdienerInnen am Altar vertreten lässt.
Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres führte Pastor Frank Klupsch die neuen "Minis" feierlich in ihr Amt ein.



Thomas Gottschalk war einer und Günther Jauch auch. Ministrant sein ist nicht uncool, sondern eine Freude und Stärkung.

Die neuen MessdienerInnen Sonia und Jennifer Agbons, John Daoud, Christoph Lenz, Amelie Kötting, Leni Spieß und Melia Holl brauchen heute kein Latein mehr für ihren Dienst - auch wenn die liturgischen Geräte in ihren Händen an die traditionelle Kirchensprache erinnern.
Wenn sie dem Priester Aspergill, Turibulum und Naviculum, also Weihwassersprenger, Rauchfass und das Weihrauchschiffchen anreichen, fördern die Mädchen und Jungen die Feierlichkeit des Gottesdienstes. Die jungen Menschen erleben Kirche "backstage" und lernen, sie mittendrin und ganz nah zu sehen.

Was wären die Gottesdienste ohne Ministranten?
Die katholischen SeelsorgerInnen in Remagen sind froh, dass sich immer noch Kinder für diesen wichtigen Dienst melden und einen Teil ihrer oft knappen Freizeit Gott und den Menschen schenken. Sie sind auch froh über die Eltern, die ihre Kinder ermutigen und dahinter stehen.

Die Messdienerpastoral in unseren Gemeinden ist ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche. Ein Ort an dem sich junge Menschen entfalten und positive, stärkende Erfahrungen machen können.

Für die Neuen, die sich in den Kreis der knapp eine halbe Million zählenden Ministranten Deutschlands einreihten, gab es herzliche Willkommensworte des Pastors und der beiden Obermessdienerinnen Therese Balas und Antonia Dörr sowie dankbaren Applaus der Gemeinde. Eingeschlossen waren auch alle jungen Leute, die in unserer Pfarreiengemeinschaft dienen und ihr ein sympathisches Gesicht von Kirche geben.

Hans Kortmann