Zeit, Kraft, Ideen und Herzblut

Dankgottesdienst des Pfarreienrates

abschied pfarreienrat 2015“Wie wollen wir vor Ort das Evangelium leben?“ Diese Frage leite die Arbeit der Räte, stellte der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann kürzlich fest. Seit vier Jahren versuchen die 11 Frauen und Männer des Pfarreienrates Remagen diese Frage zu beantworten. Zum Abschluss ihrer Arbeit feierten sie am letzten Dienstag mit ihrem Pastor Frank Klupsch eine Heilige Messe in der alten Kirche von St. Peter und Paul.

 

Leicht war die 2011 den Räten gestellte Aufgabe zur Unterstützung der Hauptamtlichen nicht: den Weg der fünf Gemeinden zu einer Gemeinschaft begleiten, fördern und stärken. Und dabei die Kirche im Dorf zu lassen.

Viele Abende waren die Frauen und Männer für “ihre” Gemeinden unterwegs. Hedi Neukirchen und Norbert Schulte achteten im Gremium auf die Regelung der Oedinger Belange. Die Unkelbacher Interessen vertraten Sibille Schwiperich und Martina Kündgen. Dass die lebendige Gemeinde in Kripp sich weiterentwickelt, stellten Hiltrud Thiemann und Prof. Dr. Peter Ockenfels sicher. Für Oberwinter sprachen Ursula Gemein und Gotthard Oppenhäuser. Die Remagener hatten Rudolf Langer, Julia Dörr und Hans Kortmann entsandt. Ursula Gemein leitete als Vorsitzende die Konferenzen geschickt, achtsam und immer mit dem Blick auf machbare Ergebnisse. Sie moderierte die Diskussionen, fand mit dem Team meist einen gemeinsamen Nenner und eine gute Lösung. Trotz auch kontroverser Meinungen wurden respektvoll und “auf Augenhöhe” von allen mitgetragene Beschlüsse erzielt. Wenn auch meist ernste Themen auf der Agenda standen, herrschte eine gelassene, frohe Stimmung. Dafür sorgten nicht nur witzige Bemerkungen der Pfarrer und Gemeindereferentinnen, sondern auch improvisierte Aktionen, wie zum Beispiel die unvergessene Planungssitzung zur klupsch planungGottesdienstordnung, bei der alle Wände und Schränke des Pfarramtes mit Zetteln beklebt waren. Die Schriftführerin Martina Kündgen fand auch im größten Chaos immer den roten Faden und die richtigen Worte für die Protokolle.

Pfarrer Frank Klupsch dankte den Damen und Herren recht herzlich für die fruchtbare gemeinsame Arbeit im Dienst des Evangeliums, für die investierte Zeit, das wohlwollende Miteinander und den engagierten Einsatz mit viel Herzblut. In diesen Dank schloss er auch die Arbeit der übrigen Gremien der Pfarreiengemeinschaft ausdrücklich ein.

Aus der gemeinsamen Arbeit, dem persönlichen Kennenlernen und dem Kennenlernen der unterschiedlichen Situationen in den Gemeinden vor Ort sind Respekt und Wertschätzung füreinander gewachsen und Bindungen aneinander entstanden. Viele sind auch in den neu gewählten Räten wiederum aktiv. In diesem Sinne stand das gemeinsame Abendessen nach dem Gottesdienst unter dem Leitgedanken: Wir gehen auseinander und bleiben doch zusammen.

Hans Kortmann