Ein kleines Stück Bethlehem

 

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist auch in Remagen angekommen. In allen Pfarrgemeinden stand es am vierten Advent vor den Altären und kündete, wie auch die vier brennenden Kerzen des Adventskranzes, das nahe Weihnachtsfest an.

Licht von Bethlehem

Das Licht hat bereits einen sehr langen Weg hinter sich. Am 1. Advent entzündete es ein Kind an der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem. Die Flamme wurde in einem Spezialbehälter aufbewahrt, um mit dem Flugzeug nach Österreich transportiert zu werden. In Wien fand eine große Aussendungsfeier für 22 europäische Länder statt. Pfadfinder aus Deutschland holten das Licht aus Wien und brachten es in 500 Gemeinden unseres Landes, unter anderem auch nach Remagen.

Die vor 22 Jahren vom österreichischen Rundfunk ins Leben gerufene Aktion ist inzwischen ein Weihnachtsbrauch geworden. Dieses Jahr steht sie unter dem Leitwort: Hoffnung schenken – Frieden finden.“

Pfarrer Johannes Steffens stellte die Flamme aus Bethlehem als kleines Licht mit großer Wirkung vor. Sie sei ein leuchtendes Zeichen für Frieden, Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht. Im Kleinen und Unscheinbaren verberge sich  oft Großes. Die kleinen Gesten und Taten des Alltags seien Zeichen der Menschlichkeit und der Liebe, die von Gott komme. ‚So könne uns das Licht von Bethlehem in diesen Tagen auch daran erinnern, wie sehr die vielen Menschen, die für immer oder vorübergehend eine Heimat bei uns finden möchten, dieser Zeichen der Liebe bedürfen.

Hans Kortmann