Neue Form des „Ewigen Gebets“

Ewig Gebet 2016Die fünf Pfarreien in Remagen feiern dies Jahr erstmals gemeinsam das „Ewige Gebet“, eine während des 18. Jahrhunderts im Bistum Trier entstandene besondere Verehrung Gottes. An 365 Tagen wurde in je einer Pfarrei der Diözese vor der auf dem Altar ausgesetzten geweihten Hostie gebetet.

Das in einem kostbaren Gefäß gezeigte Brot weist auf die tatsächliche Gegenwart Jesu unter den Menschen hin. In letzter Zeit wurde es immer schwieriger dieses Fest im Alltag und in allen Gemeinden angemessen zu begehen. „Deshalb müssen wir neue Wege gehen“, erklärte Pfarrer Klupsch in der Festmesse am 18. Januar. Mit den Konzelebranten, Johannes Steffens und Herbert Lonquich, eröffnete er eine Gebetswoche. Bis zum 2. Februar werden in Oberwinter, Unkelbach, Oedingen, Remagen und Kripp liturgische Feiern im Sinne des Ewigen Gebets angeboten. Vom Taize-Gebet, Oase der Stille, Rosenkranz bis hin zur Andacht und Eucharistiefeier. Verschiedene Formen – ein Ziel: die Begegnung mit Gott.

Hans Kortmann