Verknotet, verbunden – Einheit in Vielfalt

fagott03Eine christliche Gemeinde ist keine geschlossene Gesellschaft und kein elitärer Club. Sie steht allen offen, die guten Willens sind. Alle können sich und ihre Begabungen einbringen. Paulus hat diese Vielfalt als Leib mit vielen Gliedern beschrieben.

Damit das alle verstehen, wurde die Bindung und Verbindung der Glieder mit zu einer Kette verknüpften bunten Tüchern im Familiengottesdienst am letzten Sonntag symbolisiert. Die Farben rot, gelb, blau und grün stünden für die Frauen, Mädchen, Männer und Jungen, die sich für die Gemeinschaft engagieren, erklärten Daniela Menzel, Christa Statetzni und Gemeindereferentin Anita Schneider.  Also für die Besuchsdienste, Pfarrcaritas, Seniorenkreis, Kinderkirche, Katechetinnen, Küsterinnen, SängerInnen, Lektorinnen und Lektoren, KommunionhelferInnen, Räte, ErzieherInnen, MessdienerInnen – für große und kleine Dienste, für

Spirituelles und ganz Praktisches.  All das gehöre zusammen, sagte Pfarrer Johannes Steffens, als die Akteure die Tücher zu einem langen Band  verknoteten und um den Altar legten. Es komme auf das Zusammenspiel an, wie in einem Organismus, in dem Vieles miteinander in Beziehung sei, resümierte Johannes Steffens.  Und mit Blick auf die versammelten Schützen, die ihren Patronatstag feierten meinte er augenzwinkend: „die bunten Tücher machen selbst der grünen Bruderschaftsfahne Konkurrenz“.

Alle dienen mit ihren Gaben einem Höheren und schaffen eine gute Weggemeinschaft. In Freude und Hoffnung, Trauer und Angst. Am Ende der stärkenden gottesdienstlichen Feier dankte der Priester dem Vorbereitungsteam und wünschte den Schützen einen erfüllten Patronatstag. Viele Kinder, die sich auf die Erstkommunion vorbereiten und FirmbewerberInnen waren mit ihren Eltern zur sonntäglichen Eucharistiefeier in St. Peter und Paul gekommen – das war eine große Freude für alle.

Hans Kortmann

 

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